Costa Blanca Animals
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Autor Thema: Burmi: Langhaar-Siammädchen, geboren ca. 2005 - Patin Regine  (Gelesen 3249 mal)
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nenia
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« Antworten #30 am: Fr, 05. Mär. 2010, 19:18 »



So nun endlich erste Bilder. Leider schaut sich Torty alles von Birmi ab und ist genauso scheu. Inzwischen liegen sie beide auf dem Schrank. Torty mußten wir heute "einfangen", damit ich ihre  Augenentzündung behandeln konnte. Das Einbringen der Salbe ging einfacher als gedacht. Nachdem sie im Transportkorb saß war sie ganz ruhig und ließ mich an sie ran. Nun sitzt sie im offenen Korb auf der Couch und genießt erste Streicheleinheiten. Aber sie kommt nicht raus und anheben kann ich sie auch nicht.
Birmi lassen wir erst mal ganz in Ruhe. Sie braucht sehr viel Zeit und wir viel Geduld.
Allerdings fressen beide inzwischen, das ist schon mal ein großer Fortschritt. 
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MaBaCa
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« Antworten #31 am: Sa, 06. Mär. 2010, 00:06 »

Du bekommst das schon hin bei den beiden süßen  :love:
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LG
Sylvia

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theOne
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« Antworten #32 am: So, 07. Mär. 2010, 08:22 »

aber das hört sich doch eigtl toll an
anderes war nicht zu erwarten
und das tortie sich hochnehmen läßt wäre eh neu
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nenia
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« Antworten #33 am: So, 21. Mär. 2010, 13:21 »

Birmi ist gestern vor dem Staubsauger im Katzenzimmer geflüchtet und in der Küche gelandet. Dort hat sie sich hinter dem Toaster verschanzt und uns angefaucht. In der Nacht hat sie dann den Rückzug in den Keller wieder angetreten. Zumindest hat sie mal gesehen, dass es hier Türen gibt, die nach draussen führen. Da wäre sie am liebsten hin geflüchtet, aber die Scheibe war dazwischen.

Hoffentlich legt sie bald ihre Schüchternheit ab, denn wir möchten ihr so gerne den Freigang ermöglichen. Heute kommen erste Interessenten für Torty. Es wäre ja schön für Torty wenn es klappt, aber hoffentlich vermisst Birmi sie dann nicht so sehr.  Wir werden sie natürlich auch vermissen. :snieff: :heul:
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nenia
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« Antworten #34 am: Do, 08. Apr. 2010, 18:09 »

Ich brauche mal eure Tipps. Birmi ist nun schon 4 Wochen bei uns. Seit Torty vermittelt ist, ist sie ins Wohnzimmer umgezogen. Dort verbringt sie den ganzen Tag unter der Couch. Nachts inspiziert sie das Zimmer. Ich finde ihre Haare überall. Tagsüber aber kommt sie höchstens mal hervor um aufs Katzenklo zu gehen, aber danach huscht sie sofort wieder unter die Couch. Sie läßt sich dort mit Leckerchen aus der Hand füttern. Aber sie traut sich nicht raus. Unsere Katzen meiden das Zimmer richtig seit Birmi dort ist. Sie bleiben nur kurz und unser Bobby faucht dann manchmal in Birmis Richtung. Ein Stecker "Pet Balance", Catitude für entspannte Katzen, ist auch in Betrieb. Mit Spielzeug läßt sie sich gar nicht locken. Was kann ich noch machen? Nicht mal die Sonne lockt sie an die Fenster oder Türen zum Garten. Sie schaut unseren Katzen zu, wie die aus- und eingehen und macht nicht mal den Versuch hinterher zu laufen.
Sie frißt gut, aber sie möchte nicht angefaßt werden. Selbst mit Hähnchenfleisch läßt sie sich nicht rauslocken. Sie frißt es gierig, wenn man es ihr in ihrem Versteck gibt, aber sie kommt dafür nicht raus. Vielleicht weiß sie aber auch schon, dass sie es doch bekommt, wenn sie nur lange genug wartet.  :rolleyes:
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Regine
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« Antworten #35 am: Do, 08. Apr. 2010, 18:32 »

Hallo Silvia,
für eine scheue Katze, die Birmi ja ist, finde ich die Fortschritte für 4 Wochen schon ganz ordentlich. Dass sie sich unter der Couch mit Hähnchenfleisch aus der Hand füttern lässt, ist doch schon ein großer Vertrauensbeweis  zwinker ;). Ich glaube nicht, dass sie sich herauslocken lässt, weil sie merkt, dass sie gelockt wird. Ich glaube aber, dass sie mit der Zeit Vertrauen zu dir aufbauen wird, wenn du dich ganz beständig verhältst und keine Anforderungen an sie stellst, sprich sie weiterhin mit leckeren Sachen aus der Hand fütterst grins :D. Dann wird sie eines Tages von ganz allein hervorkommen - weil sie dir vertraut  zwinker ;). Ich glaube, Geduld ist bei Birmi einfach weiterhin die beste Strategie zwinker ;). Sie muss ja erst mal Vertrauen und Sicherheit in ihrer neuen Umgebung und zu ihren neuen Mitbewohnern aufbauen. Lieben Dank, dass du dir so viel Mühe mit meiner ehemaligen Patensüßen gibst  :knuddel:.
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nenia
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« Antworten #36 am: Do, 08. Apr. 2010, 19:42 »



Hier mal ein Foto deiner Patenkatze. Mittlerweile macht sie auch schon einen entspannten Eindruck beim Schlafen. Man freut sich ja schon über Kleinigkeiten.
Hauptsache sie fühlt sich wohl und hat nicht eine versteckte Krankheit. Vielleicht kann unsere zukünftige Pflegekatze Birmi demnächst hervorlocken. Mal abwarten.
Wir üben uns mal weiter in Geduld.  :love:


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Josefine
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« Antworten #37 am: Do, 08. Apr. 2010, 22:12 »

Hallo Silvia,

bei uns ist gerade zum dritten Mal eine scheue Katze eingezogen und meine Erfahrung ist: je eher man so tut, als sei es völlig normal, wie sie sich verhält und je eher man bereit ist, zu respektieren, daß sie (noch) nicht bereit ist, aufs Ganze zu gehen, desto entspannter ist das für Mensch und Tier.
Für die Katze ist es ein Schock, sich in einer neuen Umgebung wiederzufinden. Und für uns Menschen ist es schlimm, zu spüren, wieviel Angst das kleine Wesen hat und wie wenig sie versteht, was mit ihr passiert: wir können ihr ja nicht erklären, daß das jetzt das neue Leben ist.
Ich finde es toll, daß Burmi bei Dir ein Zuhause gefunden hat und ich leide auch mit Dir, weil Du ihr so gerne Deine Zuneigung zeigen willst, sie das aber nicht versteht. Man fühlt sich dann wie ein Tierquäler!
Aber diese Zeit geht vorbei. Wann, weiß niemand, aber daß das so ist, ist ganz, ganz sicher.
Ich drücke Dir die Daumen beim Durchhalten und ich freu' mich für Dich und Burmi, daß sie keine offensichtlichen gesundheitlichen Probleme hat, umso mehr kann sie sich ganz unbehelligt von angsteinflößenden Tierarztbesuchen eingewöhnen.
Hier im Forum ist von einem Kater zu lesen, der ein halbes Jahr unterm Sofa saß und heute ein Riesenschmuser ist. Das sind doch tolle Aussichten für Euch (auch für Dodo und mich).

Liebe Grüße
Sabine
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« Antworten #38 am: Do, 08. Apr. 2010, 22:12 »

Hallo Silvia,
lieben Dank für das Foto  :love:. Sie erinnert mich sehr an Snow, der ja die ersten vier Wochen bei mir verbracht hat. Ich habe ihn auch nie zu Gesicht bekommen und habe erst an den Nasenabdrücken am Fenster festgestellt, dass er doch irgendwann sein Versteck verlässt und hinausschaut. Am Ende der vier Wochen habe ich ihn dann immerhin schnell von der Fensterbank huschen sehen - was für ein Fortschritt! Erst bei Joyce ist er dann in den folgenden Wochen und Monaten so richtig aufgetaut. zwinker ;)

Deine Bedenken hinsichtlich einer versteckten Krankheit kann ich verstehen. Solange sie dir aber gierig aus der Hand frisst und dir dabei nichts auffällt (speicheln oder Schmerzen beim Kauen o.ä.), würde ich es erst mal dabei bewenden lassen. Sorgen machen würde ich mir erst, wenn der Appetit deutlich weniger wird oder sie offenbar unwohl aussieht (struppiges Fell o.ä.).
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« Antworten #39 am: Fr, 09. Apr. 2010, 16:09 »

dazu habe ich ein sehr schönes Erlebnis beizusteuern.
In Litauen habe ich in einer Tierschutzorga ausgeholfen. Die haben eine Junge wilde Katzendame (ca 7 Monate) eingefangen, die sie kastrieren- und danach wieder auswildern wollten. Irgendwie konnte die Kätzin aus dem Transportkorb entwischen und sie hat sich im Keller verschanzt. Einfangen war nicht möglich, dieses Tier hat sich gebärdet wie eine Bekloppte. Also wurde ein Katzenklo aufgestellt und die Katze immer unten gefüttert. Das ging letztendlich so lange so bis der Winter kam und die Gute in die inzwischen aus England eingetroffene Kastrationsfalle gegangen ist. Da es inzwischen so kalt war und die Katze kein Winterfell angelegt hat, wurde sie nach der Kastra nicht wieder ausgewildert sondern zu den anderen Katzen hoch gebracht. Im Sommer hatte sich eine Freiwillige bereit erklärt sie zu ihrer Oma aufs land als Wildling zu bringen. Bei den anderen katzen schlief sie die erste Zeit nur vor lauter Stress. Aber manchmal setzte sich jemand neben ihren Käfig und redete mit ihr, und so gewöhnte sie sich so an die Menschen, dass sie es schleißlich zuließ angefasst zu werden. Das Ende vom Lied ist, dass die Katze jetzt bei der obengenannten Freiwilligen zuhause lebt und zwar nicht so eine Schmusekugel wie mein Graui ist, aber ihr Vertrauen zu den Menschen gefunden hat.

Ich hoffe, das macht dir Mut. Lass deiner Burmi die Wahl, was sie machen möchte. Irgendwann wird sie sich für dich entscheiden.
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nenia
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« Antworten #40 am: Fr, 09. Apr. 2010, 18:17 »

 :knuddel: Vielen Dank für eure vielen, lieben, aufmunternden Worte.
Es tut gut zu hören, dass es bei anderen auch manchmal lange dauert bis die Tiere etwas zutraulicher werden.
Sie soll die Zeit bekommen, die sie braucht. Katzen sind ja von Natur aus eher Nachttiere. Dann lassen wir sie mal nachts ein wenig rumtoben. Wenigstens wissen wir, dass sie dann rauskommt. Nicht, dass wir demnächst die Couch anheben müssen, weil sie zu sehr zugenommen hat.  :rofl:
 :wink:
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« Antworten #41 am: Di, 04. Mai. 2010, 21:18 »

 :love: Nun ist Birmi schon 9 Wochen bei uns. Endlich traut sie sich etwas öfter unter dem Sofa hervor, wenn wir im Raum sind. Sie bleibt zwar nur ganz kurz und huscht dann wieder weg, aber für uns ist es ein riesiger Fortschritt. Man traut sich kaum laut zu atmen.  :love:
Dabei hat Salome sicher geholfen. Ihre zutrauliche Art scheint Birmi zu zeigen, dass man sich ruhig trauen kann. Wenn Salome spielt, dann schaut Birmi immer interessiert zu und jedesmal hofft man, dass sie mitspielt. Irgendwann macht sie das sicher auch.  grins :D
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« Antworten #42 am: Mi, 05. Mai. 2010, 19:55 »

na das sind doch tolle Fortschritte!
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Detta
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« Antworten #43 am: Mi, 05. Mai. 2010, 21:17 »

Hi Nenia,

ich kann aus mehrfacher Erfahrung nur sagen: Das Zauberwort heißt "Zeit". Unser längster Fall war Kater Tinker, der 2 Jahre brauchte, bis ich ihm über den Rücken streicheln durfte, mein Männe traute sich erst nach 3 Jahren, denn Tinker war ziemlich wehrhaft ... Aber er mutierte später zu einem absoluten Schmusekater.

Seit Febr. d. J. haben wir wieder einen Wildfang-Kater. Es wird schätzungsweise noch ein Jahr dauern, bis wir ihn berühren dürfen, obwohl er inzwischen furchtlos durch das Haus streicht. Er kannte Menschen nur als Futtergeber und hält immer 2 Meter Abstand zu uns. Irgendwann wird sich das geben.

Allerdings haben wir auch seit 6 und 8 Jahren zwei weibliche Wildfang-Katzen, und die sind und bleiben schwierige Katzendamen. Doch beide haben ihre Angst verloren, solange sie nicht bedrängt werden, sie streichen um die Beine und lassen sich kurz berühren. Viel mehr Entgegenkommen wird da wohl auch nicht mehr passieren. Aber ich finde, damit kann man leben, Hauptsache den Katzen geht es ansonsten richtig gut im Vergleich zu früher.



LG, Stephanie
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nenia
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« Antworten #44 am: Sa, 15. Mai. 2010, 07:59 »

 :love: :love: :love: Ein kleines Wunder ist geschehen: Birmi ist während ich hier schreibe auf die Heizung gesprungen und putzt sich nun dort. Sie hat leider immer noch eine sehr sehr schlimme Erkältung und bekommt fast keine Luft, wenn sie sich putzt.  Sie gibt dabei schlimme Geräusche von sich; es tut mir richtig weh, das zu hören. Gestern habe ich nun ein anderes Antibiotikum geholt und hoffe, dass es ihr besser hilft.
Ich traue mich gar nicht, zu ihr hin zu schauen. Es macht mich sooooooooo glücklich, dass sie sich endlich traut. Bisher huschte sie immer noch unter die Couch, sobald jemand ins Zimmer kam. Unser Warten wurde belohnt.  :love: :love: :love:
Die Wärme tut ihr sicher auch gut, denn am Boden zieht es doch immer,wenn die Türe aufgeht. Wir hatten zwar schon ihr Plätzchen so gut wie möglich zugfrei gestaltet, aber so ganz ohne Zugluft war es nicht.
Sie schaut mich gerade an und ich wage gar nicht, mich zu bewegen. Ist das ein schöner Anblick! :love:
Ob die Bachblüten doch geholfen haben? Ich traue mich noch nicht ein Foto zu machen. Genieße den Anblick erst mal so.
 :love: :wink: :love:
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